Presse

aktualisiert am 12.01.2016

 

 

Wie geht's nach der Schule weiter? Fünf SchülerInnen standen handfest im Sommer 2015, Rede und Antwort. (aus Ausgabe 04 / 2015, pdf öffnet in einem neuen Fenster)
handfest, das Jugendmagazin des Handwerks

 

 

Unsere Klasse 6b gewinnt einen 1. Platz beim Wettbewerb der Bundeszentrale für politsche Bildung

RP - Beitrag vom 28.02.2012

  WZ-Artikel


 

Hauptschüler welcome

Das Coaching-Projekt der Firma Henkel "Hauptschüler welcome" startet am 07.04.2011 bereits zum dritten Mal und Schüler unserer Schule sind wieder mit dabei.

zum Artikel


 

Interview mit unserem Schulleiter Herrn Vogel

Zwei Aufnahmen des Interviews vom 16.02.2011 mit dem Schulleiter unserer Schule, Klaus-Peter Vogel, zum Thema Hauptschule im Allgmeinen und Bernburger Straße im Speziellen. Mit freundlicher Genehmigung von Antenne Düsseldorf

Teil 1

Teil 2


Perspektive Hauptschule

Modellprojekt "Zeig was du kannst"

 Klasse 9b Quelle: ZDF

Foto: Klasse 9b der GHS Bernburger Straße

Hauptschüler haben mit großen Vorurteilen zu kämpfen.

Hauptschüler haben es schwer, sich bei Bewerbungen gegen ihre Mitbewerber aus Realschule oder sogar Gymnasium durchzusetzen. Statt voller Hoffnung die Schule zu verlassen, plagen viele Jugendliche Zukunftsängste. "Hauptschüler, die sind nix, die schaffen nix, die werden nix", so der Tenor auch an einer Düsseldorfer Hauptschule. Immerhin gibt es in Deutschland 4283 Hauptschulen, von denen 2008 insgesamt 275.229 junge Menschen die Schule verlassen haben.

Und die Statistik belegt: den direkten Sprung in die Ausbildung schaffen laut des Deutschen Jugendinstituts im bundesweiten Durchschnitt nur 25 Prozent der Hauptschüler, sieben Prozent aller Abgänger verlassen die Schule sogar ohne Abschluss.

Damit nicht genug: nach eigener Einschätzung der Schulleiter in PISA 2003 gehören 65 Prozent der Hauptschulen zu so genannten belasteten Schulen, die es also mit schlechter Ausstattung, wenigen Fachkräften und einem hohen Anteil verhaltensauffälligen Schülern zu tun haben. In der Öffentlichkeit wird die Hauptschule allgemein immer öfter als Problemschule betrachtet.

"Zeig was du kannst"

Chancentod Hauptschule? Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft und das Bundesministerium für Bildung und Forschung wollen diesem Vorurteil entgegen steuern. Gemeinsam initiierten sie das Modellprojekt "Zeig was du kannst! Erfolgreich ins Berufsleben starten". Die Initiative begleitete bisher insgesamt 329 Jugendliche von der Schulbank bis in die Ausbildung.

 

Modellprojekt in Düsseldorfer Hauptschule. Quelle: ZDF

"Zeig was du kannst": Modellprojekt in Großstädten

 

18 Schulen in Berlin, Bremen, Düsseldorf und München machen bei der Aktion mit. "Ziel ist es, das Selbstbewusstsein der Schüler zu stärken und sie zu motivieren, sich weiterzuentwickeln und den eigenen Werdegang aktiv zu gestalten", erläutert Projektleiter Marcel Nikolov. Den Teilnehmern sollen Perspektiven aufgezeigt und Hilfestellung geboten werden, damit sie beruflich richtig durchstarten oder einen höheren Schulabschluss erreichen können.

Stichwort Partnerschaft

Vom vorletzten Schuljahr bis zum Ende des ersten Lehrjahres werden die einzelnen Schüler von Coaches und Vertrauenslehrern betreut. Besonders hilfreich bei der erfolgreichen Vermittlung sind regionale Partnerschaften mit Unternehmen. Die Teilnehmer können zum Beispiel in Krankenhäusern oder in Automobilfirmen mit Auszubildenden und Ausbildungsleitern sprechen und sich so ein Bild von ihrem Wunschberuf machen.

Der 14-jährige Christian Pejic aus München hat durch einen Workshop "Meine Begabungen und Talente entdecken" herausgefunden, dass er kontaktfreudig ist und gerne Menschen berät. Jetzt hat er eine ganz genaue Vorstellung, wie es für ihn weiter gehen soll: "Ich will meinen Realschulabschluss auch noch schaffen und dann Verkäufer in der Modebranche werden." Er will zeigen was er kann.

Erste Erfolge

2009 haben schon die ersten Teilnehmer gezeigt, was sie können. Alle Schüler haben die Hauptschule erfolgreich abgeschlossen. Eine duale Berufsausbildung haben rund 45 Prozent begonnen. 39 Prozent besuchen mittlerweile eine weiterführende Schule, um einen höheren Abschluss zu erreichen.

Nur wenige der Jugendlichen im Programm haben ein berufsvorbereitendes Bildungsangebot angenommen. Teilnehmerin Lisa Anita Auffanger (15) lässt sich mittlerweile als Fachkraft für Lagerlogistik ausbilden und ist der Meinung: "Wer wirklich will, der schafft das auch".

 

 


 

 

Logo Landesregierung Nordrhein-WestfalenVeröffentlichungen der Landesregierung vom 26.1.2010

„Starke Typen"

Ministerpräsident Rüttgers und Hollywood-Schauspieler Ralf Moeller haben die Schüler der Düsseldorfer Gemeinschaftshauptschule Bernburger Straße ermutigt, "mit Ausdauer und Energie Träume zu verwirklichen".

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers besucht „Starke Typen" mit Ralf Moeller in Düsseldorf

Die Staatskanzlei teilt mit:

Anlässlich der bundesweiten Kampagne „Starke Typen lernen fürs Leben" mit Hollywoodschauspieler und Bodybuilder Ralf Moeller hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute (26. Januar 2010) zusammen mit Schulministerin Barbara Sommer die Gemeinschaftshauptschule Bernburger Straße in Düsseldorf besucht.

Die Botschaft des Ministerpräsidenten an die Schülerinnen und Schüler lautete: „Mit Energie und Ausdauer kann man es im Leben zu etwas bringen und seine Träume verwirklichen". Natürlich gebe es kein Patent­rezept für ein tolles Leben, jedoch seien ein Schulabschluss und gute Sprachkenntnisse schon eine sehr gute Basis. Ein gutes Beispiel dafür sei Ralf Moeller, der sich Schritt für Schritt hochgearbeitet hat. Rüttgers: „Wenn ihr euch anstrengt, helfen wir, das Beste aus euren Fähigkeiten zu machen. Wir wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen Perspektiven und die Chance zum sozialen Aufstieg haben".

Die Hauptschule habe Zukunft und biete gute Ausbildungschancen, so Rüttgers. Das zeige auch die Statistik des Westdeutschen Handwerks­kammertags: Die Hälfte aller neuen Ausbildungsverträge wurden 2007 mit Schülerinnen und Schülern mit Hauptschulabschluss abgeschlos­sen.

Der Ministerpräsident räumte ein, dass Hauptschüler viel zu lange ver­nachlässigt worden seien. „Man hat sich um die Hauptschulen lange nicht gekümmert. Das ändert sich aber. Unsere Qualitätsoffensive macht die Hauptschulen wieder stark. Denn wir wollen Euch in dem un­terstützen, was Ihr selber sein wollt: starke Typen."

Die Kampagne „Starke Typen" wurde von Hollywoodschauspieler Ralf Moeller 2006 ins Leben gerufen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist, Ju­gendliche in sozial benachteiligten Regionen stark zu machen. Im Vor­dergrund steht der Aufbau von Kooperationen mit örtlichen Unterneh­men, Arbeitsämtern und den Industrie- und Handelskammern. Diese unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung und Vermittlung von Praktika oder Lehrstellen.

Quelle: http://www.nrw.de/presse/ministerpraesident-ruettgers-besucht-starke-typen-mit-ralf-moeller-8543/

Starke Typen Gruppenbild in der Aula der GHS Bernburger Str.